2026-08-22 –, 12 - Seegras Bildungskollektiv Zelt / Seegras Education Collective Tent
Der Großteil aller Aktivist*innen steigt spätestens Anfang 30 aus der politischen Arbeit aus. Die Freiheiten der Studi-Zeit neigen sich dem Ende und Menschen stehen vor neuen Herausforderungen, die für sie oft nicht vereinbar mit ihrer bisherigen politischen Arbeit sind.
Dabei profitieren emanzipatorische Bewegungen ungemein davon, dass Menschen lange dabei bleiben und Wissen und Erfahrungen weiter geben können.
Wie schaffen wir es, dass politisch aktiv sein mehr als eine "Phase" in der Studi-Zeit ist? Wie können wir uns miteinander in einer Weise organisieren, die uns die Sicherheit gibt, wenn wir sie nicht in beruflichen Karrieren suchen wollen? Welche widerständigen Lebensentwürfe gibt es, die es uns ermöglichen langfristig politisch aktiv zu bleiben und unsere Werte und Ideen eines anderen Zusammenlebens bereits im „privaten“ umzusetzen?
Und vor allem - wie können wir uns als Bewegung gegenseitig darin unterstützen, um mit den Herausforderungen nicht allein dazustehen?
Wir haben viele Fragen, und auch ein paar Ideen und Erfahrungen im Schlepptau, über die wir uns mit euch austauschen möchten. Denn gerade diese scheinbar „privaten“ Fragen, die essentiell dafür sind, wie wir langfristig politisch wirken können, sollten mehr Raum an Bewegungsorten finden.
Auch Menschen die bereits für sich Antworten auf diese Fragen gefunden haben, sind herzlich eingeladen dazu zu kommen und ihre Erfahrungen und Gedanken zu teilen!
Wir freuen uns auf euch!
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The majority of activists step away from political work by the time they reach their early 30s at the latest. The freedoms of college life are coming to an end, and people face new challenges that they often find incompatible with their previous political work.
Yet emancipatory movements benefit immensely when people stay involved for a long time and can pass on their knowledge and experience.
How can we ensure that being politically active is more than just a “phase” during our time as students? How can we organize ourselves in a way that provides us with a sense of security if we don’t want to seek it in our professional careers? What kinds of resistant lifestyles exist that enable us to remain politically active in the long term and to put our values and ideas for a different kind of coexistence into practice even in our “private” lives? And above all—how can we, as a movement, support one another so that we don't have to face these challenges alone?
We have many questions, as well as a few ideas and experiences we’d like to discuss with you. After all, it’s precisely these seemingly “personal” questions—which are essential to how we can make a political impact in the long term—that should be given more space within our movement.
People who have already found their own answers to these questions are also warmly invited to join us and share their experiences and thoughts!
We look forward to seeing you!
Der Großteil aller Aktivist*innen steigt spätestens Anfang 30 aus der politischen Arbeit aus.Wie schaffen wir es, dass politisch aktiv sein mehr als eine "Phase" in der Studi-Zeit ist?
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The vast majority of activists step away from political work by the time they reach their early 30s at the latest. How can we ensure that being politically active is more than just a “phase” during one’s college years?
Deutsch
Is prior knowledge required for the content?:Nein
Who is your contribution (especially) aimed at?: —Uns beschäftigt die zentrale Frage: Wie können wir Langfristigkeit in politische Bewegungen bringen?
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