18.08.2026 –, 15 - Landwirtschafts- und Ernährungszelt
Kriegerische Auseinandersetzungen, steigende Energie- und Düngemittelpreise, die sich verschärfende Klimakrise und ein starker El Niño bedrohen die Versorgungslage von Millionen von Menschen.
Ein wichtiges Mittel, um das Welternährungssystem resilienter zu machen, bestünde darin, seine Abhängigkeit von fossiler Energie zu reduzieren. Als wirksame Alternative zu synthetischen Düngemitteln und Pestiziden werden immer wieder die Umsetzung und Förderung agrarökologischer Ansätze gefordert. Unzählige Fallbeispiele weltweit zeigen, dass sich mit agrarökologischen Methoden die Mengen an synthetischen Düngemitteln und Pestiziden deutlich senken ließen.
Warum aber werden Lösungsansätze, die die Abhängigkeit externer, oft fossiler Inputs verringern und damit die Krisenresistenz stärken könnten, nicht längst stärker gefördert? Die Abhängigkeit verweist darauf, dass die landwirtschaftliche Produktion dem kapitalistischen Allgemeininteresse nach Wachstum längst untergeordnet wurde. Die politischen Voraussetzungen, um die Lebensmittelproduktion nicht nur in der EU, sondern global resilienter zu machen, sind also denkbar schwierig. Wie lassen sich die dringend benötigten alternativen Ansätze dennoch stärken?
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Armed conflicts, rising energy and fertilizer prices, the worsening climate crisis, and a strong El Niño are threatening the food security of millions of people.
An important way to make the global food system more resilient would be to reduce its dependence on fossil fuels. There are repeated calls for the implementation and promotion of agroecological approaches as an effective alternative to synthetic fertilizers and pesticides. Countless case studies worldwide show that agroecological methods can significantly reduce the use of synthetic fertilizers and pesticides. But why haven’t solutions that could reduce dependence on external—often fossil-based—inputs and thereby strengthen resilience to crises been promoted more vigorously long ago? This dependence highlights the fact that agricultural production has long been subordinated to the capitalist pursuit of growth. The political conditions required to make food production more resilient—not only in the EU but globally—are therefore extremely challenging. How can we nevertheless strengthen these urgently needed alternative approaches?
Kriege, steigende Energie- und Düngemittelpreise, die Klimakrise und El Niño bedrohen die globale Ernährungssicherheit. Agrarökologie gilt als wirksame Alternative zu synthetischen Düngemitteln und Pestiziden, wird aber kaum gefördert – die Landwirtschaft ist dem kapitalistischen Wachstumsinteresse untergeordnet, was resiliente Lösungen politisch erschwert. Der Workshop fragt, wie sich agrarökologische Alternativen dennoch stärken lassen.
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An wen richtet sich dein/euer Beitrag (besonders)?: —Workshop im Rahmen des Ernährungs- und Landwirtschaftszelt