O-Ton-Collage: Geschichten aus Originaltönen basteln
2026-10-03 , in Person (FMP1)
Language: Deutsch

Ausgedehnte Erklärungen können schnell ermüden. Im Radio heißt eine Antwort darauf: Originalton. Live und ungeskriptet entsteht eine Magie, die sich kaum nachstellen lässt. In diesem Workshop finden wir gemeinsam heraus, was einen guten O-Ton ausmacht und bauen daraus deine eigene Audiocollage.


Originaltöne klingen oft echter als jede Studio-Erklärung. Warum das so ist und was du alles damit anstellen kannst, lernst du in diesem Workshop.

Dafür durchstöberst du einen bereitgestellten Materialpool und sammelst du eigene O-Töne. Sobald wir unsere Sternstunden (oder eher Sternsekunden) gefunden haben, entwickeln wir daraus gemeinsam kurze Audiocollagen von ein bis drei Minuten.

Wir finden heraus, was einen O-Ton spannend macht, wie sich damit eine Geschichte erzählen lässt und welche Rolle Rhythmus und Dramaturgie für eine gelungene Erzählung spielen. Am Ende des Tages nimmst du eine eigene kleine Audioarbeit mit nach Hause.

Wenn du Lust hast, vorab ein bisschen Audacity-Luft zu schnuppern, ist Sarahs Workshop ein guter erster Schritt.


conditions for participation:

Ein Laptop mit installiertem Audioprogramm (z. B. Audacity - kostenlos, Reaper - kostenlose Testversion, Ableton, Garageband, Audition, …).
Idealerweise einfache Schnittkenntnisse, zum Beispiel durch Sarahs Workshop "Audio 101".

Learning 1:

Gutes O-Ton-Material erkennen, auswählen & einsetzen

Learning 2:

Verstehen, wie Schnitt und Dramaturgie Bedeutung erzeugen

Learning 3:

Eine eigene 1–3-minütige Audiocollage produzieren

Amir Shokati, geboren 1992, ist freischaffender Medienkünstler, Audioproduzent, Regisseur und Autor sowie Teil der Initiative Postmigrantisches Radio. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit gesellschaftlichen Ungleichheiten, Erinnerungskulturen und medial vermittelten Machtverhältnisse. Er realisiert vor allem Audioformate, in denen dokumentarische, persönliche und politische Perspektiven zusammenkommen und solidarische Beziehungen jenseits von Herkunft, Klasse und Geschlecht denkbar werden.