Kollapscamp 2026

Blaulicht oder Bulli? Kollapsbewegte in der Katastrophenhilfe - Kollapsbewegung x Katastrophenhilfe || Blue Lights or Transporter – Collapse Movement and Desaster Assistance
2026-08-07 , Stage in the yard of the hotel
Language: Deutsch

--- The panel will take place in German. Please visit the translation tent towards the Food Truck for the English version. ---


Um in Katastrophen helfen zu können, braucht es Erfahrung, Fahrzeuge, Friends, Funk, Notstrom, ein Lager, Versicherung und Zugang zum Schadensgebiet. Einiges davon haben große Organisationen wie THW, Feuerwehr und DRK. Kleine Gruppen sind schneller, sind näher dran an denen, die sonst durchs Raster fallen, und können selbst entscheiden.
Also: in etablierte Strukturen einsteigen und die verändern? Oder solidarische Strukturen aufbauen? Oder einfach machen? Auf der Bühne sitzen Menschen, die sich unterschiedlich entschieden haben:
- Kerstin Wagner hat im Ahrtal den Helfer-Stab mit aufgebaut: eine gemeinnützige Organisation, die zwischen selbstorganisierten Hilfsgruppen, den großen Hilfsorganisationen und Behörden vermittelt hat und die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz heute als Beispiel führt. Sie ist außerdem beim DRK aktiv.
- Thomas hat das erste Kollapscamp mitorganisiert und ist danach aus strategischen Gründen zum THW gegangen, um dort für Solidarität im Kollaps zu lernen. Außerdem ist er Teil der Orga des „mutual aid HEAT" (für 2027 geplant).
- Tarek ist beim NoNationTruck, der an europäischen Grenzen Küche, Erste Hilfe, Strom und Informationen bereitstellt – autonome Hilfe ohne Auftrag, ohne Zertifikat.
- Juli baut bei CADUS ein Training auf, das Zivilist*innen für Hochwasser, Stromausfall und Hitzewelle handlungsfähig macht. (angefragt)
Moderation: Gerriet