2026-08-06 –, WS 9 Language: Deutsch
Praxisanteil: 3
Sprachliche Komplexität: 3
Protest endet oft wieder mit Vereinzelung: viele gehen, der Alltag bleibt, die Wut wird wieder privat. Genau da wollen wir ansetzen. Dieser Workshop behandelt Protestmomente nicht als einmaligen Höhepunkt, sondern als Aufbaumoment von solidarischen und lokalen Strukturen, die antifaschistische Praxis in den Alltag tragen.
Wie machen wir aus dem „Wir waren auf der Straße“-Moment ein „Wir bleiben verbunden“-Projekt? Welche Kontakte müssen vor Ort geknüpft werden? Wie können aus diesem Moment langfristige solidarische Netzwerke entstehen?
Wir glauben das temporäre Platzbesetzungen und Camps die Austauschmomente schaffen könnten, um aus dem Protestmoment eine Bewegung aufzubauen.
Anfang September könnte das erste Mal seit der Nazizeit eine faschistische Regierung an die Macht kommen. Laut Umfragen fehlt der AFD nur in Sachsen-Anhalt gerade nur einen Sitz vor der absoluten Mehrheit. Wir glauben das dies zu bundesweiten Protesten führen wird. Lasst uns diese nutzen!