11.04.2026 –, Salon Sprache: Deutsch
In diesem Vortrag wird beleuchtet, was die Ausweitung der KI-Überwachung im öffentlichen Raum konkret bedeutet. Er bietet eine Übersicht über die Risiken des Einsatzes von KI-gestützter Überwachung und stellt politische Vorhaben auf Länder- und Bundesebene vor, die darauf abzielen, den öffentlichen Raum mithilfe dieser Technologie umfassend erfassbar und kontrollierbar zu machen.
Künstliche Intelligenz verspricht, die öffentliche Sicherheit zu revolutionieren: Echtzeit‑Gesichtserkennung, Predictive‑Policing und autonome Drohnen sollen Verbrechen verhindern, bevor sie geschehen. Doch diese Technologien bergen das Risiko, den öffentlichen Raum in ein allgegenwärtiges Überwachungsnetz zu verwandeln.
Dieser Vortrag führt in die konkreten Risiken ein, die mit dem Einsatz von KI-Überwachung einhergehen, erklärt an welchen rechtlichen Rahmenbedingungen aktuell geschraubt wird, um den Einsatz möglich zu machen und zeigt anhand konkreter Einsatzkontexte, u.a. aus Hamburg, Mannheim und Frankfurt, wie der Einsatz stadtpolitisch diskutiert wird und welche Risiken sich in konkrete Gefahren für Menschen im öffentlichen Raum übersetzen.
Abschließend gibt er einen Ausblick auf Aktivitäten des Bündnis "Gesichtserkennen stoppen!" und welche Möglichkeiten des Zusammenschluss sich für Bewegungen anzeigen.
Pia beschäftigt sich bei AlgorithmWatch mit den Auswirkungen von KI auf die Gesellschaft. Sie ist Ansprechpartnerin für die Themen KI-Einsatz durch den Staat, algorithmische Diskriminierung sowie KI- und Plattformregulierung.