2025-09-02 –, Small Circustent
Wie können wir uns wieder beheimaten - aufgewachsen in einer Kultur, die die Einbettung verloren hat? Wie können wir hier und heute Leben, Zukünfte erahnen - und dabei die Muster einer imperialen und kolonialen Kultur verlernen?
Oya ist ein Beutel zum Sammeln und Weitererzählen von Geschichten des guten Lebens. Zum Sammeln gehört das immer tiefere Fragen, das Dekolonisieren des eigenen Denkens, das Nicht-Wissen, die Kunst des Augenblicks und das demütig Sein.
Inspiriert von großartigen Menschen wie Ursula K. LeGuin, Bayo Akomolafe und David Graeber soll es darum gehen, wie lebensdienliche Geschichten vom ländlichen und bäuerlichen Leben klingen können.
Bei Oya - einem gemeinschaftsgetragenen Forschungs- und Publikationsraum - geht es um Subsistenz, Commoning und egalitäres Zusammenleben aus dekolonialer Perspektive. Ich habe Lust, Teilnehmende einzuladen, sich gegenseitig die Geschichten über ihr aktuelles Tun zu erzählen, mag aus verschiedenen Texten von Ursula LeGuin, Bayo Akomolafe und David Graeber vorlesen und ein paar Gedanken zur Art und Weise, wie wir uns Geschichten vom Wandel erzählen können und welche Bedeutung das Geschichten erzählen hat, zu teilen.
How many people can participate/attend in your program contribution?:keine Limitation
Which of the following topics does your contribution (mainly) deal with?:Anderes
Who is your contribution aimed at?:offen für alle
Is prior knowledge required for the contribution?:Kein Vorwissen benötigt
Geboren und aufgewachsen im ländlichen und sorbischen Raum der Oberlausitz, lebe ich derzeit pendelnd mit meinen drei jugendlichen Kindern in Berlin und in einem losen Hausprojekt in Leipzig. Ich bin seit elf Jahren für Oya tätig und schreibe zu verschiedenen Themen des guten Lebens für alle. Am Wandel interessiert mich besonders, wie ich mit Demut und aus einer postkolonialen Perspektive dazu beitragen kann. Außerdem beschäftige ich mich mit Körper- und Traumaarbeit.