18.08.2026 –, 16 - Wald Besetzung + End Cement
Die „Letzte Generation“ hat viele aufgeregt. Ihre Aktionen polarisieren – und viele derer, die Macht oder Kapital in ihren Händen halten, schimpfen auf die Aktivist*innen. Neben strafrechtlichen Drohungen fordern sie, zu zurückhaltenderen Aktionsformen zurückzukehren. Doch: Braucht politischer Protest nicht die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? "Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts", sagt Jörg Bergstedt, der in seinem Vortrag an Fallbeispielen zeigen will, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
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“Last Generation” has riled up a lot of people. Their actions are polarizing—and many of those who hold power or capital are lashing out at the activists. In addition to threatening criminal charges, they demand a return to more restrained forms of protest. But doesn’t political protest require direct action—a provocative, attention-grabbing intervention in the workings of society? What would the anti-nuclear protests be without rail blockades and construction site occupations? What would the resistance to genetic engineering be without field liberations and occupations? Where would we stand in the debate over phasing out coal if it hadn’t been for the occupation of the Hambach Forest and the excavator occupations? “Direct action isn’t everything, but without creative, provocative forms of protest, everything is nothing,” says Jörg Bergstedt, who, in his lecture, aims to use case studies to demonstrate the significance of provocative actions in the past—and why they will continue to be necessary in the future.
Mit vielen Bildern und Beispielen wird aufgezeigt, welche Aktionen in der Vergangenheiten besondere Wirkung erzielten und warum das so war. Es werden Qualitätskriterien für Aktionen herausgearbeitet und an den Beispielen erläutert. Es geht um den Umgang mit Repression, das Erreichen von viel Aufmerksamkeit, die Vermittlung starker Inhalte und die selbstermächtigende Wirkung auf die Beteiligten.
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Using numerous images and examples, the book illustrates which actions have had a significant impact in the past and why that was the case. It identifies quality criteria for such actions and explains them using the examples provided. The focus is on dealing with repression, attracting widespread attention, conveying powerful messages, and the self-empowering effect on those involved.
Deutsch
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