SCC 26

Petrodollars and Empire: Race, War, and the Machinery of Monetary Hegemony // Petrodollars und Imperium: Rasse, Krieg und die Mechanismen der Währungshegemonie
21.08.2026 , 3- Englisch Zelt

Why can the United States print the money everyone else needs? Why is oil traded in dollars? And what happens when countries try to break free?

Through an interactive role-playing game, participants step into the institutions and actors that reproduce dollar hegemony—from the US Treasury, Federal Reserve, IMF and military to OPEC and indebted countries of the Global South. As players negotiate, borrow, extract, sanction and resist, they experience how debt, military power, resource extraction and monetary privilege become mutually reinforcing, and why the system appears so difficult to escape.

The workshop concludes with a collective debrief that connects the game's dynamics to racial capitalism, imperialism, climate politics and contemporary struggles over de-dollarisation, asking not only how the dollar system reproduces itself, but what it would take to build something beyond it.
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Warum können die Vereinigten Staaten das Geld drucken, das alle anderen brauchen? Warum wird Öl in Dollar gehandelt? Und was passiert, wenn Länder versuchen, sich davon zu befreien?

In einem interaktiven Rollenspiel schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle der Institutionen und Akteure, die die Dollar-Hegemonie aufrechterhalten – vom US-Finanzministerium über die Federal Reserve, den IWF und das Militär bis hin zur OPEC und den verschuldeten Ländern des Globalen Südens. Während die Spieler*innen verhandeln, Kredite aufnehmen, Ressourcen ausbeuten, Sanktionen verhängen und Widerstand leisten, erleben sie, wie sich Verschuldung, Militärmacht, Rohstoffausbeutung und Währungsprivilegien gegenseitig verstärken und warum es so schwer erscheint, diesem System zu entkommen.

Der Workshop endet mit einer gemeinsamen Nachbesprechung, die die Dynamik des Spiels mit rassistischem Kapitalismus, Imperialismus, Klimapolitik und aktuellen Kämpfen um die Entdollarisierung in Verbindung bringt und dabei nicht nur die Frage stellt, wie sich das Dollarsystem selbst reproduziert, sondern auch, was nötig wäre, um etwas darüber Hinausgehendes aufzubauen.


Beschreibe deinen Beitrag kurz und verständlich (4-6 Sätze, max. 500 Zeichen). Diese Beschreibung wird ausgedruckt auf den Programm Karten auf dem Camp sichtbar sein. Nenne dabei möglichst konkret Thema und Methode, also worum es inhaltlich geht und wie ihr dazu arbeiten werdet. Die Beschreibung wird öffentlich sichtbar sein und gibt Teilnehmenden einen schnellen Überblick.:

This workshop takes an anthropological approach to the US dollar as ritual object, fetish, and imperial weapon. We map the petrodollar-military-treasury triangle, trace the eurodollar system in Europe, and connect dollar hegemony to racial capitalism, debt, militarisation and extractivism. Participants leave with a grounded, playful understanding of dollar empire, and ideas for dismantling it.
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Dieser Workshop betrachtet den US-Dollar aus anthropologischer Perspektive als rituelles Objekt, Fetisch und imperiale Waffe. Wir beleuchten das Dreieck aus Petrodollar, Militär und Finanzministerium, verfolgen die Entwicklung des Eurodollar-Systems in Europa und stellen Verbindungen zwischen der Dollar-Hegemonie und rassistischem Kapitalismus, Verschuldung, Militarisierung und Rohstoffraub her. Die Teilnehmer*innen erhalten ein fundiertes und spielerisches Verständnis des Dollar-Imperiums sowie Ideen zu dessen Abbau.

In welcher Sprache möchtest du den Beitrag halten?:

Englisch

An wen richtet sich dein/euer Beitrag (besonders)?: Keine spezifische Ausrichtung