08.08.2026 –, WS 3 Sprache: Deutsch
Sprachliche Komplexität: 2
Überall drängen sich sogenante «Künstliche Intelligenzen» in unsere Leben. Kontrolle, Täuschung und Manipulation werden in nie dagewesenem Ausmaß möglich und in rasender Geschwindigkeit von Oben herab durchgesetzt – aber immer komfortabel für dich. Die Aussicht auf diese Übermüllung und extreme Fremdbestimmung, dem Einschluss der kein Außen mehr zulässt, einschließlich der zahllosen konkreten Gefahren die dadurch entstehen, erschreckt und scheint erdrückend ausweglos. Angesichts der Ungeheuerlichkeit tendieren wir dazu, die Augen zu verschließen und abzuwarten.
Um dieses Problem zu fassen, ist es allerdings wichtig sich mit der kommenden Entwicklung auseinander zu setzen. Um der Herrschaft den Nährboden zu entziehen, braucht es nicht nur die Abschaffung des Internets, sondern eine grundlegende Technologiekritik, die das Diktat der Effizienz, der Praktischheit und der damit entstehenden Entfremdung von unserer Umwelt und sogar von uns selbst in Frage stellt. Eine Kritik, die (solche) Technologien selbst als Werkzeuge der Ausbeutung und Unterwerfung identifiziert und ablehnt.
Wie wir wissen, reicht es jedoch nicht aus, die Verhältnisse in Frage zu stellen, es braucht auch eine Handlung zur Veränderung. Das ist es auch, was uns Mut geben kann, gegen diese allmächtig erscheinenden Strukturen anzugehen. Kritik,Verweigerung, Zerstörung und selbstbestimmtes Leben. Wir wollen sammeln, was du und ich konkret tun können. Was sind Möglichkeiten? Was hat Relevanz? Was entspricht unseren Ideen? Wie können diese Ideen zur Handlung werden und sich verbreiten?
Dies ist kein Vortrag, sondern eine gemeinsame Suche nach konkreten individuellen und gemeinsamen Handlungsoptionen. Nach einem kurzen Input gemeinsames Suchen & Finden.
AI (Abolish the Internet)