Was steht heute an? Wo braucht es Unterstützung? Wie kann ich mich einbringen?
Mitmachtool: https://www.ende-gelaende.org/aufruf-2026/mitmachtool/
What's on the agenda today? Where is help needed? How can I get involved?
https://www.ende-gelaende.org/aufruf-2026/mitmachtool/
Austauschraum und skillshare für Menschen mit Behinderung- von Hilfsmittelversorgung über Arzt*innen zur Freizeitgestaltung; Austausch über Ableismuserfahrungen.
Es wird auch Werkzeug und Expertise für Aktivrollstühle geben. Wenn ihr konkrete Fragen zu bestimmten Modellen oder Ersatzteilen habt schreibt gerne eine Mail an barrierearm-auf-dem-camp@systemli.org. Wir geben und Mühe alles nötige dabei zu haben. Der Workshop richtet sich explizit an Menschen mit Behinderung.
to be announced
tba
Kriege, Aufrüstung, Klimakrise und Debatten über Sicherheit stellen linke Politik vor schwierige Fragen. Einfache Antworten reichen nicht.
In unserem Workshop diskutieren wir zentrale Spannungsfelder: Wie können wir Schutz und Selbstverteidigung ernst nehmen, ohne militärische Logiken zu übernehmen? Wie hängen Krieg, fossile Interessen und Klimakrise zusammen? Wo begegnet uns Militarismus im Alltag? Und wie kann antimilitaristische Praxis heute aussehen?
Wir suchen keinen schnellen Konsens, sondern wollen Widersprüche verstehen, politische Orientierung gewinnen und gemeinsam nächste Schritte gegen Krieg und Aufrüstung entwickeln.
Kommt vorbei und bringt eure Fragen mit.
The climate crisis is not an accident, but the structural outcome of European civilizational model. Yet instead of a profound transformation, Europe is responding with militarization, rearmament, and a war-driven logic presented as “security”. This workshop examines the connections between historical colonialism, energy colonialism, the climate crisis, and contemporary militarization from a decolonial perspective.
Juan Pablo Gutierrez, YUKPA INDIGENOUS PEOPLE
The presentation will be in Spanish with an English or German translation. Unfortunately, due to technical limitations, we can only provide a translation into one language.
1.5h workshop to explore what is simultaneous translation (interpreting), why it matters in activism, how to practice and, if there is interest, how to organize interpreting for activist spaces.
In der Schweiz findet derzeit ein massiver Ausbau von KI-Datenzentren statt. Diese werden in Zukunft gewaltige Mengen an Energie und Wasser verbrauchen. Damit ist KI ein Brandbeschleuniger für die Klimakrise.
Tech-Oligarchen und Politiker*innen treiben den Ausbau von KI-Infrastruktur voran, um ihre Macht über die Bevölkerung auszubauen: Massenüberwachung wird massiv ausgebaut oder KI-Modelle werden als Waffe in Krieg und Genozid eingesetzt.
Rohstoffe für KI wie Lithium, Kobalt, Tantal und Gold werden auf indigenem Boden oder unter prekärsten Bedingungen in Kriegsgebieten abgebaut. Der massive Ausbau von KI basiert auf der materiellen Ausbeutung des Globalen Südens.
In unserem Input werden wir uns mit dem Ausbau von Datenzentren in der Schweiz, der Rolle von KI in Überwachung und Krieg und der Ausbeutung von Rohstoffen und Arbeit im Globalen Süden befassen.
Right now we are in the midst of the first AI-powered genocide in the history of humankind. There is no longer a separation between Big Tech companies and government. Today, Big Tech is supplying the military with the most advanced tools to optimise surveillance, targeting and killing. The Pentagon proudly presents Palantir's latest 3-point click tool to execute a manual kill-chain. Most of these new systems that are relying on Big Tech are by design not classical dual-use software. These depend on ongoing maintenance and servicing by Big Tech employees. Ordinary software engineers are actively de-bugging code for live systems, effectively rendering them active participants in the battlefield. Importantly, Big Tech employees are not a homogenous group of developers eager to create tools for war. Most Big Tech employees are either being lied to and presented with false ethical standards by their workplace or explicitly censored when questioning the use of their labor. This is why as No Tech for Apartheid, we believe to reclaim tech means to unionise tech workers. It means to actively develop a collective conscience, to build community and to practice empathy and integrity. Together we can reclaim tech to reclaim our agency over the future.
from No Tech for Apartheid, NOTA and Purge Palantir
tba
Als Teil des Lokal-Abend wollen wir allen die wollen eine Bühne geben ihre lokalen / regionalen Projekte , Gruppen & Ideen vorzustellen. In Form einer Lightning Talks Session. So ca. 3-5 Minuten. Vorher, nachher und mittendrin wollen wir an Tischen zum vernetzen einladen. Vielleicht entsteht dabei ja eine kleine Flyer, Sticker & Co Tauschbörse^^
Vorher, ab 18:00, laden wir zum gemeinsamen Abendessen ein.
Chronically Radical: Behindert, verrückt, Taub im Widerstand
(Film Preview und Austausch - mehrsprachig mit Untertiteln auf Deutsch und Englisch, Filmlänge 80min)
Eine Reise zu verschiedenen Orten des Behinderungswiderstands und -aktivismus. Wie kämpfen wir als behinderte Menschen für ein gutes Leben für alle?
Der Film begleitet chronisch Kranke, Taube, neurodivergente, behinderte… Menschen, die sich politisch engagieren, und lädt ein, uns dem Kampf anzuschließen. Ihr Widerstand richtet sich gegen Ausschluss im öffentlichen Leben und in politischen Bewegungen. Sie kämpfen mit altbekannten und neu geschaffenen Mitteln, mit Parteipolitik, Online-Organisierung, Demos oder direkten Aktionen.
Wir sind dabei: In Räumen für Lernen und Vernetzung genauso wie in Lützerath, auf der Straße und bei Kletteraktionen. Wir lernen Ideen und Möglichkeiten kennen, um gemeinsam zugängliche Orte und Bewegungen zu bauen, und Ableismus die Stirn zu bieten.
Delila vom Filmteam ist dabei, wir können uns gerne nach dem Film ein bisschen austauschen.
EN
Chronically Radical – Disabled, Mad, Deaf and Political
(Film preview and discussion - in several languages with English and German subtitles, Film length 80 minutes)
A voyage through different spaces of disability resistance and activism. How can we as disabled people struggle for a good life for everyone?
The film accompanies politically engaged chronically ill, d/Deaf, neurodivergent, disabled… people, and invites us to join the struggle. Our protagonists fight for many different causes, from the perspective of diverse intersections. They resist exclusion in broader society as well as in political movements. In their struggles they use methods old and new, whether through party politics, online organising, demonstrations, or direct action.
Our travel takes us to protest sites, climbing actions, street protests, and also to conferences and gatherings. We learn about ideas and praxis to build inclusive and accessible movements, and to oppose ableism.
Delila from the film team will be there and we can talk a bit after the film.
coming soon
tba
170 bewaffnete Polizeibeamt:innen durchsuchen zeitgleich 15 Objekte in ganz Deutschland: Privatwohnungen, eine Anwaltskanzlei, eine Grafikagentur, Veranstaltungstechniker und Finanzdienstleister. Vier Monate nach der gewaltsamen Räumung von Lützerath zur Erweiterung des RWE-Kohletagebaus in NRW werden Klimaaktivist:innen der Letzten Generation beschuldigt, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Die Website wird gesperrt, Gelder beschlagnahmt, Konten eingefroren. Parallel häufen sich Extremwetterereignisse weltweit, Klimaforscher:innen melden neue Temperaturrekorde, und Unabhängigkeit von fossiler Energiegewinnung ist dieser Tage dringlicher denn je. Dass eine Organisation, die nichts anderes getan hat, als die Einhaltung staatlich gesetzter Klimaziele einzufordern und auf minimale klimapolitische Maßnahmen zu drängen, öffentlich als Feindin der demokratischen Ordnung dargestellt und mit Gruppen wie RAF oder Taliban verglichen wird, entlarvt augenscheinlicher die Unwilligkeit der Bundesregierung im Umgang mit der Klimakrise. Der §129-Prozess gegen die Letzte Generation, der zu Beginn dieses Jahres eröffnet wurde, steht exemplarisch für eine autoritäre Zuspitzung. Er stellt grundlegende Fragen an die Verfasstheit von Rechtsstaat und Demokratie und hat zugleich Signalwirkung ins europäische Ausland, für ähnliche Verfahren gegen Klimaaktivist:innen. Im Rahmen der Veranstaltung diskutiert Carla Hinrichs, Sprecherin der Letzten Generation und Angeklagte, mit N.N. von der NGO GreenLegalImpact (angefragt) über Klimagerechtigkeit, Angriffe auf die Zivilgesellschaft und Perspektiven der Transformation gegen die autoritäre Verschiebung diskutiert.
Wie kann Widerstand in Bewegung sichtbar werden? In diesem Workshop entwickeln wir gemeinsam eine kurze Bewegungssequenz zu den Themen Antimilitarismus und Gasausstieg. Mit tänzerischen Methoden und kreativen Impulsen verbinden wir politische Botschaften mit Ausdruck, Rhythmus und Präsenz. Die entstehende Sequenz kann anschließend bei der Demo oder auch bei weiteren Protesten eingesetzt werden. Vorkenntnisse sind nicht nötig – willkommen sind alle, die Lust auf Bewegung, Austausch und kreativen Protest haben. Falls ihr aus eurer bisherigen Auseinandersetzung und aktivistischen Arbeit Banner-Sprüche, Shouts, Bilder, Berichte oder Texte habt, bringt diese gerne mit.
How can resistance become visible in motion? In this workshop, we will jointly develop a short motion sequence on the topics of anti-militarism and gas phase-out. With dance methods and creative impulses, we combine political messages with expression, rhythm and presence. The resulting sequence can then be used at the demo or at other protests. Previous knowledge is not necessary – everyone who wants to move, exchange ideas and creative protest is welcome. If you have banner slogans, shouts, pictures, reports or texts from your previous dispute and activist work, feel free to bring them with you.
Protests against Big Tech and hyperscale data centers are gaining momentum worldwide. For the first time, tech-critical activists and the climate justice movement are joining forces. This talk examines the rapidly escalating environmental impacts of GenAI and Big Tech and outlines the resistance and utopian visions challenging Silicon Valley’s vision of the future.
This workshop by Sharifu Bagire and Nabuyanda John Solomon from Uganda explores how fossil fuel extraction, militarization, and global inequality are interconnected. Drawing from our personal experiences of community organising in the Global South, we will discuss what meaningful international solidarity between activists in the Global North and South can look like in the struggle against the fossil fuel industry. The workshop will also reflect on the role of nonviolent civil disobedience and mass action in confronting fossil capitalism and building collective resistance across borders.
The Ende Gelände Internationalism Working Group invites all internationals friends to connect and network casually.
The fight for climate justice and peace in the DR Congo (DRC) is forced to the sidelines in Western climate movements. However, their stories are intricately linked with ours: Without justice in the DRC, there can be no transition to clean energy. Without solidarity with our Congolese comrades, we miss seeing the bigger picture. And solidarity starts here in our country: European companies such as Glencore directly take part in the illegal mining in the DRC, fueling the genocidal M23 in exchange for profit. In this workshop, climate justice activists from the DR Congo (DRC) will share their stories of local and global climate justice and peace activism. They mount large campaigns resisting against massive oil and gas auctions and against the brutal exploitation of their minerals. Also European and German companies such as Siemens or „Total“ expand their fossil exploitation in Africa and therefore further escalate the climate crisis. At the same time, these drc climate justice activists work directly with affected communities, planting trees with school classes and providing support to victims of sexualized violence. You're invited to listen and reflect on how their experience can inform your own climate justice advocacy. You will get a chance to exchange with others about decolonial international activism and international solidarity.
Das vor rund drei Jahren ins Leben gerufene transatlantische anti-LNG Netzwerk verknüpft Aktivisti und NGOs auf beiden Seiten des Atlantiks anhand sehr konkreter Lieferketten. Der Workshop gibt einen Einblick in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und highlightet Erfolge und Herausforderungen. Insbesondere wird der Workshop dafür sensibilisieren, dass wir mit jedem US LNG Cargo immenses Leid und Klimachaos importieren. Trotz der aktuell immer größer werdenden Herausforderungen und der zentral geopolitischen Bedeutung von (US) LNG wächst das Netzwerk und stellt sich weiterhin der Industrielobby und den fossilen Faschisten, die sie unterstützen.
Mit der Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes drohen Zehntausende Jobs in der Windindustrie wegzufallen. In einer gemeinsamen Kampagne von Gewerkschaften und der Klimabewegung stellen wir uns dagegen. Wir stellen unsere Kampagne vor, wie wir 20.000 Unterschriften sammeln und Organizing in der Windbranche starten wollen.
Angesichts der Debatte um (Mini-)Atomkraftwerke als vermeintliche Klimaretter und den aktuell stattfindenden bis zu 150 Castor-Transporten quer durch NRW wollen wir erklären: Warum sind AKW alles anderes als gut für's Klima? Warum ist Atomkraft sonst noch unvertretbar? Was hat es mit den aktuellen Castortransporten von Jülich nach Ahaus auf sich? Und warum finden wir es immer noch wichtig, Castortransporte zu stoppen?
Wie können wir selbst Aktionen starten und damit bei uns vor Ort Widerstand organisieren? Was macht eine wirkungsvolle Aktion aus? Wie können wir unsere Anliegen verständlich transportieren? Für Klimagerechtigkeitsaktivismus, Widerstand gegen Rechts usw steht ein breiter Strauß an Aktionsformen und Aktionszielen zur Verfügung. Was ist zielführend? Was funktioniert? Was scheitert?
Wir stellen ein paar Konzepte, Tipps, Kriterien und Beispiele vor und freuen uns dann auf ein gemeinsames Brainstorming.
Waldbesetzungen als Protestform
Waldbesetzungen entstehen dort, wo Wälder trotz sich verschärfender Klimakrise weiter abgeholzt werden. Sie sind eine direkte Form, sich der Zerstörung der Profitgier des Kapitalismus in den Weg zu stellen. Gleichzeitig sind sie Utopieschmieden, an denen Menschen aus unterschiedlichen Kontexten zusammenkommen, um zu erproben, wie eine solidarische, klimagerechte Zukunft aussehen könnte.
This workshop explores the realities faced by African women activists working on climate justice, human rights, war, environmental protection, and social justice movements. It will examine how racism, sexism, colonial power structures, and funding inequalities continue to silence or undermine African-led activism, despite African women being at the forefront of community resistance and change.
Through discussions on the climate crisis, the Democratic Republic of Congo, resource exploitation, and global funding disparities, the session will center the voices, resilience, and leadership of African women while questioning who gets visibility, protection, and financial support within global activism spaces.
The workshop also invites participants to reflect on climate injustice, media bias, and the urgent need to support African-led solutions and movements.
Who Is This Session Aimed At?
Feminists and women-led movements
Climate justice activists
Human rights defenders
Environmental activists
Grassroots organizers and community leaders
Students and young activists
People interested in decolonial activism, racial justice, and global inequality
Anyone interested in understanding the intersection between gender, race, climate justice, and African activism
In dem Workshop befassten wir uns mit der Frage wie es uns gelingt an der Seite der Mieter*innen für soziale Sanierungen zu kämpfen – erst auf lokaler Ebene, dann auch überregional. Dafür blicken wir auf erfolgreiche Beispiele aus Frankreich, Belgien und UK und schauen anhand aktueller Projekte, wie Klima und Organizing zusammenpasst. Danach wollen wir in die Praxis gehen und überlegen, wie könnte eine Wärmewende-Kampagne bei euch im Kiez, in der Siedlung oder im Häuserblock aussehen, was wären die ersten Schritte und was sind mögliche Hebel. Zum Abschluss gucken wir auf die Vision einer sozialen Wärmewende in einer klimagerechten Gesellschaft.
We take the protests against gas expansion in Germany as a hook to highlight Germany’s involvement in the expansion of fossil fuel infrastructure abroad.
The German government supports fossil fuel companies in new destructive projects around the globe—for example, through state guarantees or through its role in the World Bank and other ‘development’ institutions. But private banks and insurance companies from Germany also profit from financing such destructive projects.
In this workshop, we want to look behind the scenes of these deals and together deepen our knowledge about how such fossil fuel financing exactly continues to be possible. We will examine three concrete examples: the financing of oil and gas projects in Bangladesh by the Asian Development Bank, the possible backing of LNG imports from Argentina to Germany by the German state and the insurance of new US-LNG export infrastructure by German insurance companies.
To sum up, we want to get to the bottom of the German profiteers behind the global expansion of fossil fuels and discuss the extent to which neo-colonial patterns are evident in this.
Einzelne Aktionen bringen eure politischen Gegner*innen nicht zum einknicken? In diesem Workshop schnuppern wir rein deswegen in politische Kampagenplanung. Kurz und knackig geht es darum, was eine Kampagne ausmacht und probieren ein paar Werkzeuge zur Planung aus.
The aim of this workshop is to create a safe space where we can together discover and connect over shared obstacles that come up when trying to organize and sustain a movement in an unfavorable political and/or social climate. This space also aims to empower collective problem-solving and solution sharing, so as many voices willing to share their stories and experiences are welcomed.
Der Gasausstieg beginnt im Heizungskeller. Während wir uns hier dem Neubau von Gaskraftwerken entgegenstellen, sind unsere Städte und Gemeinden weiterhin vom dreckigen Gas abhängig. Tausende Kilometer an Gasleitungen, alte Gasheizungen und gasbetriebene Kraftwerke versorgen uns bisher mit Wärme. Doch das befeuert die Klimakrise, ist mit Ausbeutungsstrukturen verbunden und es wird immer teurer – u.a. weil Autokraten den Weltmarkt bestimmen. Gas wird zur Kostenfalle. Aber solange das Heizen am Gas hängt, wird Gas ins Land geschafft. Deshalb müssen wir raus aus dieser fossilen Abhängigkeit!
Immer mehr Kommunen wollen raus aus dem Gas, z.B. Mannheim, Hannover oder Worms. Einige beginnen bereits mit der Umsetzung. Damit es mehr werden, müssen wir uns lokal organisieren und aktiv werden. Wie kann das gelingen, wo sind lokale Hebel für Gasausstieg und Wärmewende? In diesem Workshop geht’s darum, wie wir gezielte Kampagnen vor Ort starten und eine starke Anti-Gas-Bewegung aufbauen können.
Greenpeace, Umweltinstitut München & German Zero
From renewable energy mega-projects promoted as part of the “green transition” to the export of phosphate rock, fish, and agricultural products to the European Union, Morocco’s occupation of Western Sahara depends heavily on the extraction and exploitation of natural resources from occupied land - in direct violation of the Saharawi people’s right to self-determination.
Occupied Western Sahara holds some of the world’s richest phosphate reserves, abundant fishing waters, and enormous renewable energy potential. Yet the Saharawi people, the people of Western Sahara, are excluded from the wealth of their own land. While the occupying power Morocco, alongside international corporations and European governments, profits from the occupation, Saharawis are forced into exile in refugee camps in the Algerian desert or subjected to brutal repression and daily human rights violations under Moroccan occupation.
This is also a climate justice issue. While Morocco exploits Western Sahara’s resources and polishes its international image as a frontrunner of the green transition, positioning itself as a future supplier of “green” energy to Europe, Saharawis in the refugee camps near Tindouf need to survive in some of the world’s harshest living conditions. They are among the populations most affected by climate change, while having minimal resources to strengthen their resilience and adapt to its escalating impacts.
In this talk, Western Sahara Resource Watch Germany (WSRW) exposes how neocolonial resource plunder, corporate complicity, and greenwashing are sustaining one of the world’s most overlooked occupations in Africa’s last colony - and what you can do about it.
Für welche Bereiche wird grüner Wasserstoff gebraucht? Warum ist er so knapp und teuer? Welche Konflikte könnten hierzulande und international mit einem H2-Hochlauf verbunden sein?
Layla F Saad (Me and White Supremacy) definiert Alibiengagement als „die Praxis, lediglich symbolische Anstrengungen zu unternehmen.“ Das äußert sich zum Beispiel indem eine überwiegend weiße Gruppe eine Handvoll Alibi-BIPoC einlädt. Dabei erweckt die Gruppe nach außen hin den Eindruck von Vielfalt, ohne aber in der Praxis tatsächlich etwas für Inklusion und gegen Rassismus zu tun. Layla F Saad beschreibt, dass sich BIPoC fragen könnten „Wurde ich eingeladen, weil ich einen wertvollen Beitrag leiste oder weil man damit ein Häkchen hinter das Thema Vielfalt machen möchte?“. Es ist wichtig, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, weil dieses Verhalten entwürdigend, ausbeutend und verletzend gegenüber BIPoC ist. Wo gibt es Alibiengagement in meinem Umfeld, meiner politischen Gruppe, meiner Freizeit, meiner Lohnarbeit, meinem Freundeskreis? Wir sprechen über Alibiengagement als Teil der Ideologie der weißen Überlegenheit (White Supremacy) und was wir dagegen tun können. Es soll ein mutiger, offener und ehrlicher Raum sein. Wir wollen empathisch und kritisch miteinander umgehen. Basti leitet den Workshop aus einer weißen, cis-männlichen Perspektive an. Der Workshop richtet sich vor allem an Menschen mit weißen Privilegien, ist aber offen für alle Menschen. Trigger-Warnung! Der Workshop kann für BIPoC gewaltvolle Erinnerungen hochholen. Bitte achtet auf euch, wenn ihr an diesem Workshop teilnehmt!
The far right is reclaiming concepts such as the one of "cultural battle", often successfully using the imaginary connected to these two words to push for a world totally opposite to the one we want. What do we think about the idea of a "cultural battle"? Does that resonate with us? What happens now that the far right is seen as an actor pushing for active change, and not just as a conservative, outdated actor from the past? Which influence can that have on our activism? The idea is to freely brainstorm and talk about these questions, without major input, just an open discussion to engage with that pressing issue.
Private Screening of the documentary GASLIT, produced by Greenpeace USA with Jane Fonda. As the world teeters on the brink of irreversible climate disaster, actor and activist Jane Fonda ventures deep into oil and gas country, meeting the people who are exposing the fossil fuel industry's lies.
widerständige gitarrenmukke mit bisschen rap und texten darüber, wie sich ein leben in dieser gesellschaft anfühlt. entfremdung und revolutionäre energie sind teil davon, meist unkonkret, vor allem beobachtungen und empfindungen.
All In is a daring (book) project that confront us with the urgency of dismantling capitalism in the short-term to avoid climate collapse, while building a theory of change and the organizational model to deliver it. More than a book from the movement to the movement, "All in" wants to be a tool for movement-level strategy and organizing. Together we want to discuss the analysis and proposal the book formulates and discuss how we can implement its core theses in our activism, movements and organization.
Gas ist nicht nur dreckig, sondern auch in den Händen von unsympathischen Großkonzernen. Somit wird von einigen wenigen über eine Ressource und die zugehörige Infrastruktur entschieden, obwohl viele betroffen sind. Außerdem würde Gas den Strompreis selbst dann heben, wenn alle mit fairen Karten spielen würden und es keine Krisen gäbe. Das sind systemische Probleme, die wir an der Wuzel packen wollen - und zwar durch Vergesellschaftung. Wir wollen Energiekonzerne enteignen, am Gemeinwohl ausrichten und demokratisieren. Warum gerade Gas ein wichtiger Grund für die Vergesellschaftung ist und wie wir uns eine demokratische Energieinfrastruktur vorstellen, darum geht es im Workshop.
In British Columbia/ Kanada wird Kohle über die „Mountaintop Removal“- Methode gewonnen. Dafür werden Bergkuppen gesprengt und die darunter liegenden Kohle abgetragen. Die Folgen sind Zerstörung von Natur und wichtigen Lebensräumen. Aus dem entstandenen Schutt werden Schwermetalle ausgewaschen und reichern sich in Flüssen an, mit negativen Auswirkungen für die Umwelt, die Fischerei und auch das Trinkwasser. Simon Wiebe arbeitet für die kanadische NGO Wildsight, die sich vor Ort für die betroffenen Gemeinden und die Natur einsetzt. In seinem Workshop wird er von den Problemen vor Ort erzählen, aber auch welche finanziellen Verbindungen es nach Europa und Deutschland gibt.
Erzählungen aus der Deligationsreise 2025. Mit kurzer Einführung "Wer sind die Zapatistas?", ein paar Anekdoten, darüber, was wir erlebt und was wir gelernt haben, und anschließender Austauschrunde. <3
Wir wollen dem Fachkräftemangel in der Solar-Industrie etwas entgegensetzen. Mit Solarcamps, auch an Schulen, wollen wir die Berufen rund um Dach & PV konkret zeigen. Die Workshops richten sich an PV-Interessierte.
This foundational workshop explores how colonial histories shape today's climate crisis and how far-right politics exploits and extends these patterns. Participants will examine how extraction, resource flows, and racialized narratives connect Global South harms to Global North consumption and politics. The session builds shared analysis and language for countering right-wing climate disinformation.
Grüne Gase? - Mythen der Gaslobby entzaubern!
Als Sacrifice Zone werden Territorien bezeichnet, die dem Extraktivismus zum Opfer fallen, also geopfert werden, undzwar in so massiver Art und Weise, dass das Leben dort kaum mehr möglich ist. Vaca Muerta ist die zweitgrößte Schiefersteinformation der Welt und das Fracking-"Potential" der Region nur zu 10-15% ausgereizt. Seit einigen Monaten ist klar: Der größte Abnehmer von Argentiniens LNG wird Deutschland sein. Deutschland macht sich mitschuldig an den Vertreibungen indigener Gemeinschaften in der Region, an einem extraktiven Geschäftsmodell, aus dem für wenige viel rausspringt, und welches für die Allermeisten eine Katastrophe bedeutet. Wir erzählen von einer Region, in der die Luft an manchen Stellen nach Minuten starke Kopfschmerzen und Übelkeit verursacht, in der ein Goldrausch ausgebrochen ist und Schafe vor Casinos versuchen Gras aus dem trockenen Boden zu zupfen. Wir erzählen von den Realitäten vor Ort, den verschiedenen Gruppen und Organisationen im Widerstand. Aber wir spannen auch den großen Bogen: Zur Geopolitik, zum grünen Traum vom Wasserstoff und Europas aktuellem Gas Lock-in.
In Mosambik wird Erdgas gefördert, um den Gashunger des Globalen Nordens (zu dem auch Deutschland gehört) zu stillen - mit fatalen und gewaltvollen Folgen für die Natur und Menschen vor Ort. Profitieren tun fossile Konzerne, Investor*innen und die Industrie des Globalen Nordens und die Eliten in Mosambik.
António Muagerene bringt uns im Workshop die aktuelle Situation, humanitären und ökologischen Probleme und Hintergründe der Erdgasförderung in Cabo Delgado, Mosmabik aus erster Hand näher. Anschließend werden wir die internationalen Hintergründe und Mechanismen beleuchten, die diese koloniale Ausbeutung und Zerstörung erst möglich machen: Das internationale Schuldensystem.
Abschließend gibt es noch Raum für Fragen und Diskussion.
Sprache:
Der Beitrag von António wird auf Englisch sein, es gibt Deutsche Untetitel zum mitlesen. Die Diskussion mit António am Ende wird auf Englisch sein, aber macht nur einen kleinen Teil des Workshops aus.
Die Gaslobby verkauft neue Gaskraftwerke als angeblich unverzichtbar für Versorgungssicherheit. In diesem Workshop schauen wir uns an, warum das falsch ist, welche Interessen dahinterstehen und wie wir diese Erzählung politisch angreifen können. Wir sprechen über Dunkelflauten, Scheinlösungen wie „H2-ready“-Gaskraftwerke und die Rolle von Konzernen wie Siemens Energy. Ziel ist: Aktivist*innen sollen danach sicherer argumentieren können – gegen fossile Angstmache und für echte Lösungen wie Erneuerbare, Speicher, Netze und flexible Nachfrage.
DUH, Urgewald
Wir wollen dem Fachkräftemangel in der Solar-Industrie etwas entgegensetzen. Mit Solarcamps, auch an Schulen, wollen wir die Berufen rund um Dach & PV konkret zeigen. Die Workshops richten sich an PV-Interessierte.
War die Kampagne erfolgreich? Und wenn ja - warum?
Auch wenn es keine von der Camporga organisierte Veranstaltung ist, möchten wir euch auf einen Protest-Rave in Dortmund aufmerksam machen: Protest-Rave gegen die rechtsextremen “Heimatabende” von 16-20 Uhr auf dem Wilhelmplatz in Dortmund-Dorstfeld.
Weitere Informationen findet ihr unter https://blockado.info
Workshop zu den Grundlagen zum Aktivismus gegen Erdgas mit Überblick über bisherige Aktionen und Handlungsmöglichkeiten für lokale Gruppen und Einzelpersonen. Grundlagen Erdgas: Warum ist das doof? - Klimakiller, Kostenfalle, Abhängigkeit (kurz auch Folgen für den Globalen Süden) (ca.20 min) Überblick: Was geht ab? (Aktionen und sehr kurz Hintergründe zu Rügen, Borkum, Reichling, Koalitionsvertrag) (ca. 10 min, wirklich nur Überblick) Handlungsmöglichkeiten vor Ort: Kommunale Wärmeplanung und Kämpfe an betroffenen Orten unterstützen (max. 10min, ist wirklich schnell erklärt) Gruppenarbeit: Was kann meine Orga tun? (45 min) und/oder Zielgruppenarbeit (mit Fokusgruppen von More in Common): Wie über Erdgas reden?
tba
Gemeinsam (Arbeiter*innen)lieder singen | Singing workers' songs together
Hasret (Sadoon Mohammad), geboren in Rojava, heute Musiker in Dortmund spielt seit seiner Kindheit unterschiedliche Instrumente wie Tenbur, Bağlama, Oud und Gesang. Er präsentiert eine Mischung aus eigenen Stücken, sowie traditionellen kurdischen Liedern.
@hasretsaz
Grup Beste ist eine Dortmunder Psychodelic-Anadolu-Rockband.
Die Musiker*innen der Gruppe kommen aus unterschiedlichsten Genres und fusionieren die Einflüsse zu einem tanzbaren, treibenden Sound aus anatolischem Rock, Reagge, Latin und Psychodelic. Futuristische und traditionelle Klänge, powerful, sinnlich und unique.
@grup__beste
Der aktuelle Kampf um ökonomische Interessen und eine internationale (Neu-)Ordnung der Welt findet nicht nur in den ›heißen‹ Konfliktzonen statt. Es gibt auch Länder, die zwar nicht direkt vom Kriegsgeschehen betroffen sind, in denen die ›Logik des Krieges‹ aber dennoch so präsent ist wie lange nicht mehr. Scheinbar unaufhaltsam wird die vermeintliche Notwendigkeit einer kollektiven Kriegstüchtigkeit mit Nachdruck in die Köpfe und Institutionen eingeschrieben. Die Debatten über Aufrüstung und Wehrpflicht bedienen sich einer Sprache und Überzeugtheit, die Gegenentwürfe schier unmöglich erscheinen lassen. Zahllose Bewegungen weltweit, die sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen, sind vor die Frage gestellt, wie sie sich dem Krieg und seiner Logik entziehen und weiterhin für ein würdevolles Morgen für alle streiten können. Denn es sind gerade diese Kämpfe ›von unten‹, in denen sich der Horizont eines Friedens auftut. Ein Frieden, der gegen die Verhältnisse erkämpft wird, die den Krieg erst hervorbringen.Der Sammelband Verweigert euch! versteht sich als Beitrag zu einer größeren antimilitaristischen Suchbewegung nach Mitteln und Möglichkeiten, der Ausweitung kriegerischer Gewalt in unserer Gegenwart und den transnational verwobenen Verhältnissen dieser Gewalt etwas entgegenzusetzen.
Hier wollen wir allen die wollen eine Bühne geben ihre lokalen / regionalen Projekte, Gruppen & Ideen vorzustellen. In Form einer Lightning Talks Session. So ca. 3-5 Minuten pro Talk. Einfach so.
Wer möchte kann sich ein Slot hier sichern: https://y.lab.nrw/ecc-lt
Vorher, nachher und mittendrin wollen wir an Tischen zum vernetzen einladen. Vielleicht entsteht dabei ja eine kleine Flyer, Sticker & Co Tauschbörse^^
Siebdruck. Gerne eigene Kleidung etc mitbringen. Wir bringen Farbe und Siebe. Eigene Siebe können aber auch mitgebracht werden. //
Screen printing. Feel free to bring your own clothes etc. We bring along paint and meshes. However, you can also bring your own mesh
Schon mal auf einer Demo pink-farbene Trommler*innen getroffen ?
Rhythmus aktiviert die Demo-Teilnehmer*innen und sorgt für Aufmerksamkeit.
Trommeln verbreitet good vibes. Lerne im Workshop einige Basics kennen, und wenn du möchtest, kannst du sofort einiges auf der anschließenden Demo mitspielen.
Wenn vorhanden, gerne Instrumente mitbringen (auch Töpfe, Pfannen, Essgeschirr, Eimer usw. möglich).
Die Lage in der Demokratischen Republik Kongo ist so komplex wie die Vielfalt im Land selbst. Wir sind Gruppen aus Verbündeten, Expertinnen und Betroffenen, welche sich aus verschiedenen Gründen aktiv geworden sind. Einzelne von uns wollen mit euch ins Gespräch gehen und uns fragen: 1. Wie kann mehr Sichtbarkeit geschaffen werden für die (positiven wie negativen) Themen im Kongo? 2. Was braucht es dafür im Kongo und was braucht es dafür in Deutschland? 3. Wie kann ich eine gute*r Ally sein?
Alle zusammen nach Hamm!
Am 30. Mai kommen wir als große Bewegung für Energiewende und Klimagerechtigkeit in Hamm zusammen, um klarzumachen: Mitten in der Klima- und Energiepreiskrise brauchen wir die Energiewende mehr denn je. Wirtschaftsministerin Reiche (CDU) setzt dagegen auf neue Gaskraftwerke und bremst die Erneuerbaren aus, wo sie kann. Rund um Hamm will sie den Energiekonzernen gleich mehrere fossile Kraftwerke sponsern. Gaskraftwerke sind extrem klimaschädlich, teuer und machen uns noch abhängiger von Despoten wie Trump und Putin. Wir wollen Zukunft statt Gas!
Gas is not just an environmental or climate problem. It is an imperial tool of oppression and closely linked to genocides, war, and militarization, we are currently experiencing around the world. This panel unwraps these links and brings their harsh realities to the table. From Palestine to Argentina, from US struggles against ICE and Palantir to the activism against harbors and logistics, gas functions as a fuel of imperial wars and a lubricant of racial capitalist exploitation. The panel focuses activist perspectives and strategies of how to struggle in the local, German context, as well as strengthening existing networks against energy exploitation.
tba
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Was steht heute an? Wo braucht es Unterstützung? Wie kann ich mich einbringen?
https://www.ende-gelaende.org/aufruf-2026/mitmachtool/
What's on the agenda today? Where is help needed? How can I get involved?
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