"500 Jahre und heute?" Bäuer*innenaufstände um 1525 – Selbstverwaltung, Autonomie und die Rollen der Frauen*
03.09.2025 , Schuppen [SG 50 Zelt 1 ]

Vor 500 Jahren standen insbesondere Bäuer*innen auf, um den Raub ihrer Gemeingüter (Allmende) und die Ausbeutung durch die Obrigkeit zu beenden. Sie kämpften für Selbstbestimmung und Autonomie. Wir betrachten den damals aufkommenden Kapitalismus als großen Wendepunkt in der Geschichte Mitteleuropas. Und sehen uns in der Traditon dieser ersten Widerstandsbewegung , die ums Jahr 1525 zu einem Massenaufstand anwuchs.
In der Kampagne 500 Jahre Widerstand widmen wir uns der Geschichte von unten und fragen welche Bedeutung dieses historische Ereignis bis heute hat.
Wo können wir durchgängige Linien und wo Brüche insbesondere im bäuerlichen und ländlichen Leben erkennen? Wie können wir mit dem Rückgriff auf die Geschichte eine gemeinsame widerständige Identität im Heute aufbauen?


Beschreibe deinen Programmbeitrag in 1-3 Sätzen.:

Input und Gespräch zur Freiheitsbewegung der einfachen Leute in Mitteleuropa vor 500 Jahren.

Wie viele Personen können an eurem Beitrag teilnehmen?:

unbegrenzt

Mit welchem der folgenden Themen befasst sich dein Beitrag (hauptsächlich)?:

Bäuerliche Kämpfe

An wen richtet sich euer Beitrag?:

Alle

Wird für den Beitrag Vorwissen benötigt?:

Kein Vorwissen benötigt

Als Teil des Projekts 500Herstories sowie der Kampagne 500 Jahre Widerstand widme ich mich der Geschichte von unten - erzählt am liebsten gemeinsam mit euch, kollektiv und lokal, postkolonial und queerfeministisch.

Vor 500 Jahren organisierten sich v.a. Bäuer*innen, um gegen Ungerechtigkeit und Landraub zu protestieren und verloren dabei zahlreich ihr Leben. Sie standen für Gleichheit unter den Menschen auf. Die Mutigen von damals und ihre Ideal erwecken wir in diesen Zeiten wieder zum Leben.

Diese(r) Vortragende hält außerdem: