05/09/2025 –, Petite chapiteau de cirque
In den letzten Jahren mehren sich Berichte von völkischen und esoterischen Siedlungsprojekten, die Einfluss auf ökologische Anbauverbände und die biologische Lebensmittelwirtschaft nehmen wollen. Hinter der Fassade der naturnahen Landwirtschaft steckt ein antidemokratisches Weltbild und es wird eine Strategie der rechten Landnahme verfolgt. Warum scheint gerade der Ökolandbau interessant für rechte Akteur*innen zu sein?
Der Workshop richtet sich an Menschen aus dem ländlichen Raum und der (ökologischen) Landwirtschaft. Er beleuchtet die Aktivitäten und Strukturen extrem rechter Akteur*innen im ländlichen Raum und analysiert nach rechts anschlussfähige Konzepte im Bereich der ökologischen Landwirtschaft. Darauf aufbauend werden gemeinsam Handlungsstrategien erarbeitet, um die eigenen demokratischen Werte zu stärken und sich präventiv gegen rechte Vereinnahmung zu stellen.
Der Workshop gibt eine erste Einführung zu rechter Ideologie in der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland. Wir schauen uns gemeinsam extrem rechte Akteur*innen, ihre Konzepte, Strategien und Historie an - von der Lebensreform bis zu den Bauernprotesten 2024. Darauf aufbauen entwickeln wir gemeinsam Handlungsstrategien im Umgang mit "grünen Braunen".
Combien de personnes peuvent participer à votre contribution ?:25-30 Personen
Parmi les sujets suivants, lequel traite (principalement) de ta contribution?:Bäuerliche Kämpfe
À qui s'adresse votre contribution ?:offen für alle, nicht barrierefrei für u.a. seheingeschränkte Personen
Des connaissances préalables sont-elles nécessaires pour la contribution ?:Kein Vorwissen benötigt
Jell (dey/deren) ist im ELAN aktiv und beschäftigt sich seit längerem u.a. mit Queerness, Geschlecht und Landwirtschaft und der extremen Rechten in ökologischen Kontexten.